Filme (Auswahl)
WHO CARES ABOUT PAL FRENAK? 2023
Regie und Schnitt: Glória Halász
Co-Regie: David Schechter und Harald Rumpf
Ausführende Produzentin: Vittoria de Bruin
Produzenten: Ilona Köhegyi, Fruzscina Móricz, Vittoria de Bruin
“Who Cares About Pal Frenak?” ist ein intimer und kraftvoller Dokumentarfilm über das Leben und Werk des legendären Choreografen Pál Frenák.
Von seiner traumatischen Kindheit im kommunistischen Ungarn bis zu seinem Aufstieg zu einem der innovativsten Tanzkünstler Europas zeigt der Film, wie die Kunst zu seiner Lebensader, seiner Stimme und seiner Rettung wurde.
Nach seiner Premiere 2023 in Budapest feierte der Film 2025 im Lincoln Center New York während des
Dance On Camera Festivals seine US-Premiere.

SOMMER WINTER SOMMER
– ein Landarzt in Niederbayern/
2013, 90 Min./94 Min., Regie, Kamera, Produktion
Produktion: Aporia Filmproduktion H Rumpf für das Bayerische Fernsehen
Ein intimes Porträt von Dr. Michael Rosenberger aus Niederbayern. Es zeigt gewöhnliche und außergewöhnliche Geschichten, die den Menschen sehr nahe gehen. Nominiert für den renommierten Grimme-Preis 2014
Up & Dancing
The magic stilts of Trinidad 2006, 52 Min./
Kamera, Drehbuch, Regie
Produktion: Leykauf Film
Ein Film über die Kinder der Dragon Kilimanjaro School of Arts & Culture in einem der ärmeren Viertel von Port of Spain, die auf dem Weg sind, Moko Jumbies zu werden, die berühmten Stelzenläufer.
Liberty Square of Munich/
Münchner Freiheit 1985/1998-2002, 108 Min
Regie/Director,Kamera/Cinematography, Ton/Sound, Montage/Editing: Thomas Balkenhol, Sabine Bornemann
Musik: Ivan Hajek, Paula Theuersbacher-Rumpf
Produktion Harald Rumpf
Premiere bei der Berlinale 1998. Nominiert für den Deutschen Filmpreis.
Ausgezeichnet mit dem Münchner Filmförderpreis (heute Starterpeis)
Münchner Freiheit, das sind Beobachtungen, Skizzen und Szenen aus dem Leben von sechs Menschen, die auf der Straße leben über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Dreh und Angelpunkt war der Platz Münchener Freiheit. Es ist ein Film übers Altwerden auf der Straße, Liebesbeziehungen, über medizinische Selbstversorgung, Freundschaften und Zweckbündnisse. Und immer wieder taucht dieser unbändige, skurrile Humor und ungeheure Lebenswille auf, der offensichtlich nur unter extremen Bedingungen entstehen kann. Und wir erfahren auch daß Menschen, die sich als Zombies fühlen, noch zu einer tiefgreifenden Änderung ihres Lebens fähig sind.
Es gibt zwei Versionen des Film. Die erste ist der1 6mm Film in schwarzweiß gedreht, der auf Festivals wie Berlin, Karlovy Cary, München, Kassel lief. Die zweite Fassung beschäftigt sich mit der Frage, was ist aus den Protagonisten im Laufe der nächsten Jahre geworden. Diese Fassung war ausschließlich fürs Fernsehen gedreht.
Hip Hop – Eine Geschichte aus der Hood
2002/2003, 95 Min.
2001/2003, Premiere beim Münchner Filmfest 2003
Regie, Kamera, Buch: Harald Rumpf
Montage: Wolfgang Grimmeisen
Ton: Gregory Fernandez
Musik: I.G.Off & Hazdus
Starring as Guest: QG Rap, Saigon
Produktion: MTM Cine und Produktionsfirma Harald Rumpf
Koproduktion: Bayerisches Fernsehen, arte (deutsch-französische Ausstrahlung) Bayerischer Filmfonds
HipHop – a Tale from the Hood führt uns durch die verwirrende HipHop Welt. Die Kamera fängt die Atmosphäre und den Lebenstil ein, dem wir in Begleitung dieser beiden Rapper begegnen, auf ihrem steinigen Weg den Traum vom großen Musikgeschäft zu erreichen.
Das Leben in der Hood ist geprägt von Drogen, Prostitution, Gaunern und zuletzt oft von Gefängnisstrafen. Einer der wenigen Wege raus aus dieser Welt ist das Musikgeschäft. Der Film gibt dem Gangsta Mythos, wie wir ihn vom Rap kennen, ein Gesicht, wir folgen ihnen in ihre Welt, in ihre Wohnungen, sind bei nächtelangen Musiksessions dabei, rauchen mit im Badezimmer bei ihren Freestyles, wir gehen mit ihnen auf die Bühne.
Wir begegnen vorpubertären Kindern, die reimen, ebenso wie der Rap-Legende Kool G Rap, dem ersten Ostküsten Gangster-Rapper, der an einer Musiksession teilnimmt.
Wir fühlen Stimmung und Spannung in den Projects, bei den Reisen von der Nord-Bronx bis nach Far Rockaway im Süden von Queens.
Im Film erfahren wir von dem Geflecht von Partnerschaften, Zusammenarbeit und Überleben in der Hood. Der Film ist für jeden, der vom Leben unter Randbedingungen angezogen wird und der bereit ist einen Blick dorthin zu werfen, wo der Bürgersteig endet .
I.G.Off und Hazadus leben ihr Leben ohne soziale Absicherung, es gibt keine Garantie auf Erfolg. Auch nicht nach jahrelanger Arbeit, der ihnen den Respekt der Strasse einbrachte.
Und es gibt nur die Gewissheit, dass man immer scheitern kann.